Mit Ideenreichtum und Improvisation zufrieden stellende Ergebnisse

Hallenlandesmeisterschaften in der Leichtathletik abgeschlossen

Einen ersten Rückschluss auf das Wintertraining geben die Landesmeisterschaften in der Leichtathletik. Mit den Ergebnissen konnten die Aktiven und Übungsleiter des TSV Kitzscher Abt. Leichtathletik durchaus zufrieden sein, wenn auch nicht alle Träume in Erfüllung gingen.

Mittlerweile sind mit Sophie Neumann, Merle Roßner und Elias Süß drei erfolgreiche Leichtathleten zur DHfK bzw. zur Sportschule Chemnitz sowie zum LV 90 Erzgebirge gewechselt. Um den Nachteil der Sportstätten gegenüber den vielen anderen Vereinen auszugleichen, ist in Kitzscher viel Ideenreichtum und Improvisation notwendig. Dennoch gab es viele Bestleistungen und Platzierungen. Begonnen hatten die zwei Tage der Landesmeisterschaften mit einem tollen Weitsprungergebnis von Marie Lehmann in der AK 14. Gleich im ersten Versuch übersprang sie erstmals die 5 m-Marke und lag mit 5,09 m lange auf Platz 3. Im letzten Versuch wurde sie dann noch auf Platz 4 verwiesen. Im Hochsprung der AK 15 überwand Anouk Mann die 1,51 m. Das sorgte bei ihr für Freudentränen und bedeutete in der Endabrechnung Platz 5. Lotta Förster kämpfte im Kugelstoßen der AK 14 um eine Medaille. Mit einer neuen Bestleistung von 9,78 m gelang ihr das überzeugend. Sie errang mit dieser Weite die Silbermedaille. Wenig später ging in der AK 15 Milena Beyer in der gleichen Disziplin an den Start. Ihr gelang mit 9,06 m erstmals ein Stoß über 9,00 m. Damit belegte sie in der Endabrechnung Platz 8.

Der zweite Tag stand für den TSV Kitzscher im Zeichen des Stabhochsprunges. Als Favoritin ging Marie Lehmann an den Start. Das Einspringen verlief sehr gut, aber dann machte der Kopf nicht mehr mit. Drei ungültige Versuche im ersten Versuch bedeuteten das Aus in diesem Wettkampf und eine große Enttäuschung für Marie und ihre Trainer. Besser sollten es die Jungen in der AK 20 machen. Mit Noah Niemann, Marlon Büttner und Anton Michalk stellten sich gleich 3 Aktive den Kampfrichtern. Während Noah und Anton ein ordentliches Einspringen zeigten, rannte Marlon immer wieder auf die Anlage zu und brach dann den Sprung ab. Hier muss unbedingt erwähnt sein, dass das letzte Springen auf einer richtigen Hochsprunganlage im letzten Oktober durchgeführt wurde und Rhythmus, Gewohnheit sowie stete Wiederholungen in dem Sport auf richtigen Anlagen die Grundvoraussetzung sind, um Bestleistungen abzurufen und dabei auch die Gefahren und Ängste dieser Sportart zu überwinden. Noah begann mit dem Wettkampf und übersprang 2,90 m. Das bedeutete in der Endabrechnung Platz 4. Marlon stieg bei 3,00 m ein. Nach zwei ungültigen Versuchen konnte er sicher diese Höhe überqueren. Damit war der Bann gebrochen und er überquerte bis 3,80 m alle Versuche im ersten Versuch. Groß war die Freude als er sogar mit 4,0 m eine neue Bestleistung aufstellen konnte. Anton stieg erst bei 3,80m in den Wettkampf ein. Er übersprang diese Höhe und auch die 4,00m sicher. Die 4,10m waren aber diesmal zu hoch. Damit belegte Marlon Platz 2 und Anton konnte sich mit dem Hallenmeistertitel schmücken. Für die DHfK konnte Sophie Neumann gleich drei Titel abräumen. Sie gewann die 60 m, die 60 m Hürden und den Weitsprung. Im Kugelstoßen der U 18 als Jahrgangsjüngste belegten Merle Roßner Platz 2 bei den Mädchen und Elias Süß bei den Jungen. Max Hempel hatte sich in der U14 für die Landesmeisterschaften im Mehrkampf qualifiziert. Dort belegte er in der Endabrechnung den 16. Platz.

Alle Ergebnisse sind unter LADV.de/ Sachsen nachzulesen.

W. Niemann
TSV Kitzscher