Gipfelbuch am Gipfelkreuz der Hochhalde

Verschneite Halde, Gipfelkreuz und Jahreskalender – die Halde ist bereit für 2026

Eine Auswertung von 2025

Neben dem Aussichtsturm, auch Erzgebirgsblick, auf der Hochhalde Trages wurde im Sommer 2015 ein Gipfelkreuz errichtet. Kurz nach der Einweihung installierte der Heimatverein Kitzscher am Kreuz einen wetterfesten Kasten aus Metall, darin wird ganzjährig das Gipfelbuch aufbewahrt und zum Jahreswechsel ausgetauscht. Am 31.12.2025 legte der ehem. Vorsitzende des Kitzscheraner Heimatvereins, Franz Waberzeck bereits die 12. Auflage in den vorgesehenen Kasten.

Eine Auswertung

Um den vielen Einträgen gerecht zu werden und eine Auswertung der Einträge über das ganze Jahr vornehmen zu können, entnahm Franz Waberzeck auch am Silvestertag 2025 den gebundenen Jahreskalender. Schon die erste Seite ließ ihn erstaunt lesen, dass bereits kurz nach dem Beginn des Jahres 2025, es war nur wenige Sekunden alt, bereits der erste Eintrag verzeichnet werden konnte. Besucher kündeten von prächtigem Wetter und 30 anwesenden Personen auf dem Turm zum Jahreswechsel, welche ganz ohne Pyrotechnik, dafür mit einem großartigen Farbenspiel in alle Himmelsrichtungen, das neue Jahr begrüßten.

Wer waren die Besucher der Halde im Jahre 2025?

1351 Personen, ein paar mehr als im Jahr davor, haben sich im Gipfelbuch eingetragen. Darunter waren viele Wanderer, Wanderer mit Hunden, Wandergruppen, Läufer, Genussläufer, Trail-Läufer, Radfahrer, ganze Radgruppen – mit und ohne Akku und viele mehr. Ein regelmäßiger Besucher der Halde Trages ist der Gruppe der Trail-Läufer zuzurechnen. Der Zwenkauer trainierte hier viel in der Vorbereitung seiner Saisonhöhepunkte beim Rennsteig-Marathon und für den Brockenlauf. Viele weitere Gäste aus der Region, aus Groitzsch, Grimma oder Leipzig kommen regelmäßig. Aktive aus Sachsen und Sachsen-Anhalt besuchten das Naturrefugium Hochhalde Trages. Aus Bielatal in der sächsischen Schweiz, aus Schwarzenberg, aus Waldenburg und Weißenfels fanden Naturliebhaber den Weg zu uns. Flensburger aus dem Norden und Oberdiendorfer, aus der Nähe von Passau im Süden waren begeistert von der Rundumsicht. Wanderer und Besucher aus Cottbus, Berlin, Braunschweig, Brieselang, Hannover und Magdeburg waren 2025 zu Gast.

Von weit her kamen Frauen und Männer aus den USA, Finnland, der Ukraine, Belarus, Ungarn, Polen, Litauen und dem Land der hohen Berge, der Schweiz. Ein männlicher Besucher, welcher ursprünglich aus der ehemaligen DDR stammte und jetzt in Wiesbaden lebt, schrieb von seiner Republikflucht vor 64 Jahren.

Positive Erwähnung finden im Jahrbuch die Infotafeln im gesamten Gebiet, wo unter anderem die Historie der Halde erklärt ist. Viele Wanderer erklären ihr Ansinnen auf Wiederkehr, bedanken sich für die gepflegten Wege, die Zugänglichkeit der Ausblicke und die Vielzahl an Sitzgelegenheiten.

Den kulturellen Höhepunkt erfuhr die Halde am „Tag der deutschen Einheit“, am 03. Oktober 2025 bei bestem Wetter – die Einweihung des Liederweges – eine Aktion des Frauenchores Kitzscher anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Chores. Dabei erfuhr Ursula Meusel, bei vielen nur als Ulla bekannt, eine besondere Ehrung für ihren Vereinsvorsitz seit dessen Gründung vor 50 Jahren. Ihr zu Ehren wurde am 1. Schild des Liederweges ein Baum gepflanzt und als „Meusel-Linde“ getauft. Mit Gesang ging es an dem Tag mit dem Frauenchor und vielen Gästen entlang des Liederweges.

Neben den vielen privaten Einträgen sind im Gipfelbuch gleichsam die durchgeführten Kontrollgänge dokumentiert. Diese werden durch Franz Waberzeck ausgeführt und sind im Nachgang für die Pflege der Wanderwege und an diesen installierten Einrichtungen von größter Bedeutung.

Der Heimatverein Kitzscher wünscht allen Besuchern der Halde einen angenehmen Aufenthalt, viel Freude an der Natur und neu, am Liederweg.

Waberzeck/Schumann
Heimatverein/Stadt Kitzscher