Gehören Rasengittersteine in ein Gewässer?

Ein mit Rasengittersteinen ausgelegtes Bachbett

FEHLER!

Rasengittersteine – auch Wabengitterplatten genannt – gibt es seit 1969. Aufgrund ihrer Durchlässigkeit für Regenwasser und der einfachen Verlegbarkeit galten sie lange als Vorzugslösung beim Bau von Wegen und Einfahrten. Jedoch wurden sie auch zunehmend im Wasserbau eingesetzt, um Sohle und Ufer technisch zu sichern, so dass heute vielerorts verbaute Gewässer das Ortsbild prägen. Der Gedanke zum Einsatz der Rasengittersteine war nachvollziehbar: Der Bach ist bei Hochwasser gesichert und trotzdem finden sich in den Waben noch Sedimente und Pflanzen können sich ansiedeln.

Aber gehören Rasengittersteine wirklich in ein Gewässer? DArüber informiert aus aktuellem Anlass das Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie die Untere Wasserbehörde im Amtsblatt 08/2026.