Erst Platzregen und dann eine tolle Teamleistung

Abgekämpft und Stolz, Team „Stadt Kitzscher“ beim Team Run in Zwenkau v.l.: Stev Schumann, Laura Schubert, Marcel Weißenberger, Simone Schubert, Susann Wollnitza, Pascal Klingner und André Wilsdorf.

4. Team Run in Zwenkau – Stadt Kitzscher war dabei

Hafen, Zwenkau – es sind noch 75 min. bis zum Start des Firmen Team Run. Vor der großen Bühne hatten sich die Starter des Staffel Team Runs aufgestellt. Die Wolken am Himmel kündeten von nichts Gutem. Plötzlich prasselte ein wilder Regenschauer auf den gesamten Startbereich darnieder. Wer konnte, stellte sich in den Zelten, Geschäften, Balkonen oder gar in den Gaststätten im gesamten Hafenbereich unter. Dem Prasseln zum Trotz wurden die Beats vom DJ lauter gestellt. Die Erwärmung der Staffelteilnehmer begann und der Moderator rief ins Mikro: „Einfach kann jeder, ich komm zu Euch in den Regen. Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Laufen an sich ist nun mal eine Outdoor-Sportart und am Wetter können wir, „Gott, sei Dank!“, bis heute noch nicht herumschrauben. Da der Regenschauer genau in den Treffpunkt des Teams Kitzscher fiel, kamen einige Mitglieder bereits nass bis auf die Haut im Startbereich an. Der Schauer war schnell vorbei, die nassen Sachen gegen Lauf-Shorts und städtisches Race-Shirt getauscht. Gruppenfoto, und los ging die wilde Reise. Kurz vor dem Startschuss durch Landrat und Schirmherr Henry Graichen wurde das in den ersten Ausgaben des Rennens sehr erfolgreiche Team der Stadt Kitzscher vom Moderator begrüßt. Das Startkomitee mit u.a. Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz, dem Geschäftsführer der Hennig Bäckerei Jens Hennig und Organisationschef Harald Redepenning verbreitete beste Laune und motivierte die Teilnehmer vom Podest. Der Startschuss fiel und die vordersten ambitionierten Reihen preschten los wie die Feuerwehr. Das Starterfeld in Zwenkau beim Team Run ist mit Läufern unterschiedlichster Couleur gespickt. Von leistungsorientiert mit wilder Entschlossenheit bis hin zu total entspannt. Jede Fasson geht hier an den Start. Was jedoch alle beim Lauf über die Start- und später der Ziellinie eint, ist die Motivation zur gemeinsamen Bewegung, dem Spaß am Sport und der Stärkung des Teams in einer wunderbaren Atmosphäre.

Im Rückblick können die Mitläufer des Teams der Stadt Kitzscher alle sehr zufrieden und stolz auf ihre Leistung sein. Marcel Weißenberger, von Anfang an dabei und stets schnell unterwegs: „Man muss die Entwicklung des Events anerkennen. Mit dem größer werdenden regionalen Standing und der öffentlichen Bekanntheit der Veranstaltung lockt dies natürlich immer mehr die Leistungskader der Region an. Noch letztes Jahr standen wir in der 1. Reihe, vor 2 Jahren holten wir den Sieg. In diesem Jahr waren hier die besten Läufer und Triathleten des Landkreises vertreten. Das muss man respektieren. Da haben wir keine Chance.“ Stev Schumann von der Stadt und ebenfalls Teammitglied der ersten Stunde konstatierte: „Wir, vom Männerteam können mit dem 5. Platz in diesem Jahr sehr zufrieden sein. Ein Blick auf das Tableau zeigt, dass wir den ersten vier Mannschaften nicht das Wasser reichen können. Gegenüber dem Rest, und diese Mannschaften haben ebenfalls alle in den letzten Jahren teilgenommen, haben wir uns mehr als respektabel durchgesetzt. Wir kommen gern im nächsten Jahr wieder.“ Auch die Rookies im Team Kitzscher, welche erstmals teilnahmen, zeigten sich stolz über ihre Leistung. Überwog erst die Erschöpfung machte sich dann nach dem leckeren Finisher – Bier Zufriedenheit breit. Pascal Klingner, eigentlich in der Stadt für die Feuerwehr, Umwelt und Friedhof zuständig, sagte stolz: „Ich bin durchgelaufen und hab die 28 min. geknackt. Ich komm nächstes Jahr wieder, auch wenn das Treppensteigen an den Tagen nach dem Lauf nicht ganz so einfach fiel.“ Auch Bürgermeistersekretärin Susann Wollnitza zeigte sich nach ihrer kurzfristigen Verpflichtung stolz: „Ein tolles Event, ich muss es sagen. Die Lust aufs Laufen kam bei mir erst mit dem Start, dann hat es aber richtig Spaß gemacht bei dieser tollen Atmosphäre.“ Zum Abschluss traf sich das Team zwischen Bierwagen und Grillstand. Gemeinsam wurden dann bei der zünftigen Nachverpflegung die Eindrücke ausgewertet, Leistungsstände verglichen und erste Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet. Ein wirklich tolles Erlebnis zur Stärkung des Gemeinschaftssinns und der Möglichkeit des Austausches unter Kollegen fernab des Arbeitsplatzes.

Schumann
Öffentlichkeitsarbeit