Ortsgruppe Kitzscher erhält Teilerlös vom Entenrennen
Gerhild Bieniek sucht dringend eine Nachfolge
Der Erlös aus dem Verkauf der Urkunden für das Entenrennen im Rahmen des Park- und Teichfestes wird alljährlich an öffentliche Einrichtungen und Vereine der Stadt gespendet. In Abstimmung zwischen den Organisatoren des Stadtfestes und dem Bürgermeister Maik Schramm fiel in diesem Jahr u.a. die Wahl auf die Senioren der Volkssolidarität/ Ortsgruppe Kitzscher. Zum ersten Treffen des Seniorenclubs nach dem Park- und Teichfest überbrachte der Bürgermeister den übergroßen Scheck. Der überaus freudige Anlass offenbarte jedoch auch die aktuelle Bredouille der Gruppe.
Am Nachmittag des 04.06.2026 klopfte Bürgermeister Maik Schramm an die Tür zum Clubraum. Freudig wurde das Stadtoberhaupt von den Anwesenden empfangen, kam der Besuch für die Mitglieder doch völlig überraschend. Die Vorsitzende des Clubrates, Gerhild Bieniek hatte das Geheimnis für sich behalten. Nach der Begrüßung fand sich die Vorsitzende neben dem Überbringer des „warmen Regens“ vor der Versammlung ein. Maik Schramm berichtete kurz, wie die Spende zu Stande kommt. „In diesem Jahr habe ich bei den Überlegungen, wer in diesem Jahr den Zuschlag erhält, zuerst an Euch gedacht.“, sagte er. Gerhild Bieniek bedankte sich herzlich: „Lieben Dank an die Organisatoren des Festes kann ich nur sagen. Zuerst die neuen Stühle, jetzt die 500,- EUR, die Stadt hat in letzter Zeit viel für uns getan. Lieber Bürgermeister, ich möchte nicht unverschämt sein, aber kann ich vielleicht doch noch einen Wunsch äußern?“
Die Vorsitzende des Clubrates führte dann weiter aus, dass es sehr an ihr liegen würde, schon bald eine Nachfolge für sich zu finden. „Ich schaffe es leider nicht mehr. Auch wenn die Arbeit für die Senioren unserer Stadt so wichtig ist. Natürlich würde ich meine Nachfolge anlernen und langsam in die Verantwortung reinwachsen lassen. Eine weitere Tätigkeit meinerseits in vollem Umfang lässt jedoch meine Gesundheit nicht zu.“, so Gerhild Bieniek. Mit dem Versprechen sich umzuhören sowie vor Ort bereits für eine Mitwirkung bereits bestehender Mitglieder zu werben, verließ der Bürgermeister die Gesellschaft und wünschte trotz des nachdenklichen Endes viel Vergnügen am Nachmittag.
Schumann
Öffentlichkeitsarbeit